Die Frau Squenz braucht keinen Wecker.

Sie steht einfach beim ersten Hahnenschrei auf, sagt sie.

Ein Hahn vor Schlupfloch im Zaun

Noch vor dem Frühstück geht sie in den Wald.

„Schwammerl suachn oda wos es hoid sunsd so gibd.“

Frau Squenz sucht im Wald Pilze

Zum Frühstück hat sie mich auf ein Brot mit Ribiselmarmelade eingeladen.

Obwohl ich sonst ja nie frühstücke, schon gar nicht etwas Süßes,

konnte ich das unmöglich ablehnen.

Frühstück mit Kaffee und Marmeladebrot

Für das Mittagessen hat die Frau Squenz ein paar Kartoffel ausgegraben.

Die mag sie nämlich am liebsten.

Kartoffel in der Erde

Aber ohne Petersilie schmecken die besten Kartoffel nicht.

Frau Squenz hat Petersilie geschnitten

Beim Kochen habe ich sie dann allein gelassen,

denn da schenkt sie ihre ganze Aufmerksamkeit den Kartoffeln.

Frau Squenz kocht am Tisch

Später habe ich sie beim Mittagsschläfchen erwischt.

Aber nur aus der Ferne. Wer will dabei schon gern gestört werden?

Frau Squenz macht ein Nickerchen im Garten

„Waunn mir haß is, daunn nimm i a koides Fuaßbod und scho bin i wieda frisch!“

Ich habe es auch ausprobiert und es war herrlich!

Fußbad im Bach

Am Nachmittag finde ich die Frau Squenz beim Äpfel schälen.

Morgen gibt es bei ihr nämlich Apfelkompott.

Frau Squenz schält einen Apfel

Die Frau Squenz liest auch sehr gern.

Immer abends, solange das Tageslicht noch reicht.

Frau Squenz liest ein Buch

Anschließend hört sie noch ein wenig Radio.

So wie heute, weil es in Ö1 wieder ein Konzert gibt.

Ein altes Radio

Nach Sonnenuntergang hört man die Frau Squenz schon leise …

na ja, das sage ich jetzt nicht, da geniert sie sich sonst.

Sonnenuntergang am Horizont

Ich habe ihr auf jeden Fall eine gute Nacht gewünscht

und sitze noch ein wenig hier und sehe wie die Sonne am Horizont hinter den Hügeln versinkt.


Übersetzungen:

Pilze suchen, oder was es sonst so gibt im Wald.

Wenn mir heiß ist, nehme ich ein kaltes Fußbad. Dann fühle ich mich sofort erfrischt.